Gemeinden zeigen Verbundenheit mit dem Bistum
– Von Stefan Bergmann, Münstersche Zeitung am 22.11.2011 –

MÜNSTER. Die Werkhalle ist blitzblank gefegt, von der Decke hängen Kandelaber aus Messing, Arbeiter feilen und sägen – und mittendrin leuchtet der münstersche Dom. Die Domfreunde Münsters, eine nimmer ruhende Vereinigung von engagierten Bürgern, stellt in der Werkhalle in Drensteinfurt ihr neues Projekt vor: einen dreidimensionalen Dom aus leuchtendem Plexiglas. Künftig wird er in der Erphokirche in Münster stehen. So groß ist das Objekt von Designer Dieter Sieger, dass eine Edelmetallwerkstätte eigens ein Vitrine aus Aluminium bauen musste, auf Rollen und mit integrierter Halogenbeleuchtung. Die Edelmetallwerkstätte Alfons Böcker, seit langem mit den Domfreunden verbunden, hatte in den vergangenen Wochen den Domstein eine hochwertige Fassung gegeben. „Wir machen hin und wieder gerne mal verrückte Sachen“, sagte Seniorchef Alfons Böcker. Also ging er mit seinem Sohn Xaver ans Werk. Bei einem Kurzbesuch in Drensteinfurt begutachteten jetzt Dieter Sieger, Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld und Domfreunde-Initiator Peter Glahn den neuen, mannshohen Stein. Zwar kommt das erste – und bisher einzige – Exemplar in die Erphokirche. Doch später sollen Kirchengemeinden des Bistums Münster Gelegenheit bekommen, einen solchen Stein zu kaufen – und damit ihre Verbundenheit zum münsterschen Dom auszudrücken.

Designer Dieter Sieger, Firmenchef Xaver Böcker und Regierungsvizepräsidentin beim bisher größten Dom-„Stein“, den die Domfreunde produziert haben. MZ-Foto Bergmann

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