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Süße Überraschungen
Krimphove verkauft 10.000. Domtaler – das Kinderhospiz profitiert(von Stefan Bergmann, MZ - 08. September 2011)
Spendenfreudig: Georg Krimphove (l.) überreichte jetzt 3000 Euro an das Kinderhospiz Königskinder(Hubertus Foyer, r.). Mit dabei: Die Käuferin des 10.000. Domtalers, Ilse Schmidt (2.v.l.), Regierungsvizepräsidentin Dorothee FellerElverfeld und Peter Glahn von den Domfreunden. MZ-Foto Bergmann |
MÜNSTER Mürbeteig und süße Marmelade, das Ganze bestreut mit Puderzucker: Die „Domtaler“, die die Bäckerei Krimphove seit einem Jahr unter anderem in ihrem Geschäft „Pain & Gateau“ in der Innenstadt verkauft, sind ein Renner. Ilse Schmidt aus Hiltrup wollte neulich einen jener Taler kaufen, es war zufällig der 10 000. Gestern nun übergab Georg Krimphove die Spendensumme von 3000 Euro an den Verein „Kinderhospiz Königskinder“. Denn einen Teil des Verkaufspreises spendet Krimphove für den guten Zweck. Die Spendenaktion ist Teil der Aktivitäten der „Domfreunde“. Die verkaufen eigentlich ihre kleinen Dom-skulpturen zugunsten der Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Stiftung. Doch im vergangenen Jahr blickten sie über den Tellerrand und weiteten ihre Tätigkeiten aus. Die Bäckerei Krimphove feierte damals ihr 150-jähriges Bestehen und kam auf die Idee, in Zusammenarbeit mit den Domfreunden ein soziales Projekt in Münster zu unterstützen. Das Kinderhospiz Königskinder war schnell gefunden, Krimphove erfand den Domtaler – und startete den Verkauf. Prominente Unterstützung beim Verkaufsstart gaben seinerzeit Olaf Thon, Ex-Schalke-Spieler, und Regierungspräsident Peter Paziorek. Hubertus Foyer, Vorsitzender des Kinderhospiz-Vereins, bedankte sich für die Spende und sieht seinen Verein – nach einigen Querelen im vergangenen Jahr – nun wieder auf einem guten Weg. Krimphove hält den Ansatz, eine ambulante Betreuung sterbender Kinder und ihrer Familien anzubieten, für den „richtigen Weg“. |
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